SKAN-Körperarbeit steht in der Tradition Wilhelm Reichs, der als einer der Ersten beschrieben hat, wie sich seelische Anspannung im Körper festsetzen kann – als chronisches Muster, als „Panzerung”, die einmal Schutz war und später zur Einschränkung wird.
SKAN arbeitet zentral mit dem Atem. Nicht als Nebenschauplatz, sondern als das Werkzeug, mit dem sich Ladung aufbauen und wieder lösen lässt: Vertiefte Atmung aktiviert, macht spürbar, was sich sonst im Hintergrund hält – Spannung, Enge, aber auch Energie und Lebendigkeit, die lange zurückgehalten wurden.
Wo Reichs Modell von Ladung und Entladung ausgeht, gibt SKAN dem Atem die Rolle des Motors: Er bringt in Bewegung, was im Gewebe festgehalten wurde, und schafft Raum für Entladung – über Zittern, Weinen, Lachen, spontane Bewegungsimpulse.
SKAN ist neben Rebirthing eine meiner beiden Wurzeln in der Atemarbeit. Beide Ansätze teilen die Grundüberzeugung, dass der Atem nicht nur begleitet, was im Körper geschieht, sondern es aktiv mitgestaltet.
Diese Wurzel trägt die Einzelbegleitung im AtemDialog ebenso wie die Arbeit in Körper & Kontakt, wo Atem und Berührung zusammenkommen.
Im AtemDialog und in Körper & Kontakt wirkt diese Wurzel unmittelbar mit.
Ressourcen
Authentic Movement
Bewegungsbasierte Selbsterfahrung, die den Zugang zum inneren Erleben fördert.
Mehr erfahrenRessourcen
PlayFight
Spielerisches Ringen mit echtem Gegenüber: PlayFight schärft im Körper, was Wort und Vorsatz oft nicht schaffen – Grenzen setzen, spüren, verhandeln.
Mehr erfahren