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Philipp Köhler

Integrativer Atemtherapeut, ausgebildet an der Atemschule VIA. Kern meiner Arbeit: Atem und Berührung als Prozessarbeit. Praxis in München, Begleitung im deutschsprachigen Raum.

Kein Mensch ist ein Defekt, den es zu beheben gilt. Ich vertraue darauf, dass Lebendigkeit ihren Weg findet, sobald jemand ihr standhält – und dass dann zusammenfinden darf, was unverarbeitet blieb. Meine Aufgabe ist, Zeuge dafür zu sein, nicht sie zu lenken.

Resonanz · Berührung · Sein. Drei Worte für dasselbe – die Bereitschaft, dem Lebendigen zu folgen, statt es zu kontrollieren.

Diese Haltung wurzelt in Atem, Berührung und Resonanz – mit einem klaren Ja zu Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe, in Geborgenheit und Gesellschaft.

Lip – wie der Wortstamm von Leib und Leben. Aufgewachsen in einer Familie, in der das Unausgesprochene oft lauter war als das Gesagte. Atem wurde früh zu meinem stillen Mitwisser.

Nicht Behandlung – Begleitung. Heilsam darf die Arbeit wirken, ohne diesen Anspruch. Ich arbeite körperintuitiv: nah am Erleben, mit Atem als Anker, ohne Programm. Was geschehen will, darf geschehen. Was bleibt, wird gemeinsam getragen.

In meiner Arbeit beginnt vieles mit Atmen. Mit dem Integrativen Atem, mit längeren Atemreisen, mit einer eigenen Morgenpraxis. Atem ist nicht Technik – er ist Tor. Mehr dazu in meinem Text zu Atem.

Was im Atem aufkommt, will im Körper Ausdruck finden. Über Authentic Movement, Continuum, PlayFight, tanzendes Stille-Halten. Mehr in meinen Texten zu Atem und Breathwork.

Am tiefsten führt für mich die Arbeit mit Atem und Berührung – dorthin, wo Empfindung vor der Erinnerung liegt.

Werkzeuge: Wheel of Consent für klare Begegnung, Ehrliches Mitteilen für Sprache fürs Innere, IFS und Voice Dialogue für die inneren Anteile, dis-sos als Landkarte für dissoziative Strukturen. Zur Trauma-Sensibilität: hier mein Text.

Ob einzeln, zu zweit oder im Kreis – Räume zu hüten ist überall dieselbe Kunst. Im Einzelnen (AtemDialog), mit Paaren, im Kreis. Räume zu hüten – das lernt man im Kreis. Inspiriert von Circleway, ZEGG-Forum, Scott Pecks Gemeinschaftsbildung, Liberating Structures und einer langen Praxis im Hosten. In Gruppen moderiere ich nicht – ich halte.

Philipp Köhler unterrichtet im Kreis einer Gruppe – Caia Gathering 2024

Im Kreis, beim Unterrichten – Caia Gathering 2024. Foto: Katharina Bauer Photography

Ausbildung als Integrativer Atemtherapeut, Schwerpunkt Geburtsarbeit. Fortlaufende Lehrjahre in Authentic Movement, Continuum, Wheel of Consent, IFS, Kreiskultur.

Orte, an denen ich gelernt habe oder weiter lerne:

Forschend an Schwellen: Geburt, Trauma, Resonanzraum. Menschen und Praxen, mit denen ich verbunden bin und auf die ich gerne verweise, stehen in meinem Netzwerk.

Neben der therapeutischen Kernarbeit gibt es die Werkstatt: Formate, die kurz aufgeflackert sind, gerade wachsen oder erst noch kommen. Manches ruht, manches wächst – bewusst getrennt von AtemDialog, Körper & Kontakt und Kreis & Kontakt.

  • atme.jetzt – ein Einstiegsformat zum gemeinsamen Atmen, schlank gehalten für alle, die ohne Umweg direkt einsteigen wollen.
  • atem.schule – aktuell ein knapper Auftakt zum kollektiven Atmen; angelegt, um perspektivisch zu einer eigenen Ressourcen-Datenbank zu wachsen, die auch andere Atemlehrende verzeichnet und verlinkt.
  • Atem.Reise – ein Ticket-Format für Atemzug-um-Atemzug-Auszeiten, buchbar als kleine Insel im Alltag.
  • flowbreath.de – Präsenzabende in München (Lachdach-Zentrum), Atem und Körperresonanz in der Gruppe, aus Achtsamkeit, Wohlwollen und spielerischer Neugier.
  • ritualplayground.com – ein Kreis für verkörpertes Spiel und Ritual, mit klaren Regeln für Konsens, Sicherheit und Würde.
  • Ein Kollektivformat rund um bewusstes Loslassen und Abschiednehmen ist in Arbeit – noch ohne festen Namen und Termin.